Das ist ein Geheimnis. ….

Neulich auf dem Wochenmarkt meiner Heimatstadt. Bekanntlichermassen frequentiere ich ihn ja gern frühmorgens. Dann ist der Markt noch nicht so voll, die Marktbeschicker sind noch entspannt und haben Zeit, ein paar Worte mit den Kunden zu wechseln. Heute morgen standen allerdings schon drei Damen beim Bäuerlein  (so der intrafamiliäre Gebrauchsname für den Gemüsedealer des Vertrauens ) um Obst und Gemüse an. Mein Auftrag der Tante lautete schöne Erdbeeren zu schießen. Diesen Plan verfolge die ältere Dame vor mir auch. Doch eins wollte sie unbedingt noch wissen, bevor sie sich zum Kauf entschied: die Preisgabe der Sorte sollte es sein. Der Bauer grinste schlau über den Tresen und raunte verschwörerisch, dies sei ein Geheimnis. Die Dame und ich guckten uns erstaunt an. Auf Ihre Beteuerung, wir zwei würden es auch bestimmt nicht verraten, erwiderte er dass die Konkurrenz schon oft bei ihm gewesen sei um seine Sorten zu erfragen. Und obendrein würde er quasi jährlich wechseln, bis er die perfekte Sorte gefunden habe. Ich schlug ihm vor, den süßen Früchtchen einfach einen Decknamen zu geben und schlugen in Reminiszenz an die Tante den Namen Elsbett vor. Oder Trudchen. Oder rote Richenzza. Gelacht hat er schon, doch von meinem Plan hielt er offensichtlich nix. Vielleicht konnte er sich auch nicht entscheiden. Helfen Sie mit, verehrte Leser , einen Decknamen für die köstlichen Geheimnisträger finden.

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